Arbeitet die WSV noch?

Am 12. November habe ich als Kreisvorsitzender und Bundestagskandidat im Wahlkreis 5 Kiel, eine e-mail zum Thema Leuchtturm Kiel und der Situation der Lotsen geschickt. Außerdem hatte ich noch Fragen zum Kiel-Kanal. Hier für jeden zu lesen:

1. Wann wird der Leuchtturm Kiel instand gesetzt, damit die Lotsen diesen wieder nutzen können?
2. Welche Planungen zur finanziellen Unterstützung, gibt es Betreff der Boote der Lotsen, die durch den Ausfall des Leuchtturms wesentlich stärker belastet werden als geplant?
3. Wie ist der Stand der Ausbauarbeiten am Kanal, um die Geschwindigkeit der Schiffe wieder erhöhen zu können? Was müsste jetzt passieren, um die Sache zu beschleunigen?
4. Sind die Probleme mit den Kanalfähren gelöst, oder müssen die Bürger im nächsten Sommer wieder riesige Umwege fahren, um zur Arbeit zu kommen?

Über eine kurzfristige Antwort wäre ich sehr erfreut, weil ich im Rahmen des Bundestagswahlkampfs dazu Stellung nehmen werde und Ihre Antwort zu den Fragen berücksichtigt werden soll.

Es gab weder eine e-mail Bestätigung noch eine Antwort und wenn es nur die obligatorische gewesen wäre, es dauert noch ein wenig, wegen Personalmangel oder wie auch immer. Hier muss die Frage erlaubt sein, arbeitet die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) noch? Oder hält man es bei der Generaldirektion nicht für nötig dem Bundestagskandidaten einer kleinen Partei, die noch nicht im Bundestag ist, zu antworten. Leider kann ich ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, dazu nichts genaueres sagen, da es sich meiner Kenntnis entzieht. Es läßt aber trotzdem tief blicken, wie in Deutschlands Verwaltungen gearbeitet wird. Taub stellen, ignorieren und nur wenn es nicht anders geht reagieren. So nehme ich es auf jeden Fall als aktiver Bürger wahr.

Ich fordere an dieser Stelle die WSV auf, umgehend auf meine Fragen zu antworten. Es kann doch nicht sein, dass die Sturmschäden am Leuchtturm nach über einem Jahr immer noch nicht beseitgt sind. Der Leuchtturm steht in einer der wichtigsten Schifffahtswege in Deutschland und ist wichtige Infrastruktur. Außerdem schuldet man es den Lotsen, die eine hervorragende Arbeit machen, dass der Leuchturm wieder als ihr Stützpunkt zu nutzen ist. Ich hoffe der Amtsschimmel kommt jetzt endlich in Trab.

Jorg Böttcher (Schorse)
Kreisvorsitzender und Bundestagskandidat
Wahlkreis 5 Kiel-Altenholz-Kronshagen

Bild: Jorg Böttcher

Warum ist S-H so kompliziert?

In Bordesholm wollten die Landfrauen am 8. Dezember wie jedes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt ihre selbstgemachten Torten für einen gemeinnützigen Zweck verkaufen. Der Kreis Rendsburg-Eckernförde hat daraufhin angekündigt EU-Recht und die Hygienevorschriften durchzusetzen und hat den Tortenverkauf verboten. Die Einhaltung von Hygienevorschriften ist uns als Freie Wähler in Schleswig-Holstein selbstverständlich sehr wichtig. Es gilt die Gesundheit der Bürger zu schützen. Die Beachtung der Kühlkette erledigt in diesem Fall die Natur.

Allerdings muss man Landfrauen auch nicht erklären, was hygienisch ist und was unhygienisch. Das sind alles Frauen die im Leben stehen. Und wir können auch die Bedenken des Bäckerhandwerks nachvollziehen. Aber ein einmaliger Verkauf von Torten zugunsten der Gemeinnützigkeit, hätte das Bäckerhandwerk nicht in den Ruin getrieben.
Wir als Freie Wähler in Rendsburg-Eckernförde hätten etwas mehr Fingerspitzengefühl vom Kreis erwartet und das man Ermessensspielräume auch nutzt. Den Warnhinweis „ Nicht gestreut, Betreten auf eigene Gefahr“ finden wir auf Gemeindewegen überall. Ein ähnlicher Warnhinweis, statt den Tortenverkauf gänzlich zu verbieten, hätte vollkommen ausgereicht. In anderen Bundesländern ist dies möglich!!

Aus fürs Deutschlandticket?

Kiel, 13.11.2024

Ministerpräsident Söder hat gestern in der „Welt“ das aus des Deutschlandtickets in der jetzigen Form gefordert. Er würde das Geld lieber in die Eisenbahninfrastruktur in Bayern stecken und fordert, dass der Bund die Kosten fürs Deutschlandticket übernimmt.

Dreister geht es ja wohl nicht mehr. Erst haben bayrische CSU-Verkehrsminister die Eisenbahninfrastruktur in Deutschland kaputt gewirtschaftet und das Geld lieber in bayrische Autobahnen gesteckt und Geld im Mautskandal versenkt und jetzt wird die erste richtige Maßnahme um den Eisenbahnverkehr attraktiv zu machen in Frage gestellt. Das ist einfach eine Frechheit. Endlich konnten auch mal sozial Schwächere in Deutschland reisen. Es wurde der Tarifdschungel gelichtet. Anstatt die Kosten durch Zusammenlegung von Verkehrsverbünden (VV) zu minimieren, scheint der Lobbyismus der Verantwortlichen der VV Früchte zu tragen.

Herr Söder, Sie sind dabei, die notwendige Verkehrswende zum Klimaschutz zu torpedieren indem Sie Lobbypolitik betreiben. Natürlich muss man das Deutschlandticket weiterentwickeln, aber nicht durch seine Abschaffung durch die Hintertür. Auch im Bahnvorstand sitzen Parteigänger von Ihnen, die nicht durch Ideenreichtum glänzen, sondern durch ihre Verhinderungsstrategien. Kehren Sie erst einmal vor ihrer eigenen Haustür. Damit hätten Sie genug zu tun!

Jorg Böttcher FREIER WÄHLER
Bundestagskandidat
Wahkreis 5 Kiel

FREIE WÄHLER in Kiel und Rendsburg-Eckernförde wählen Direktkandidaten zur Bundestagswahl 2025

Mitglieder der FREIE WÄHLER Kreisvereinigung Kiel-Rendsburg-Eckernförde haben am 06.11.2024 in Büdelsdorf ihre Direktkandidaten zur Bundestagswahl 2025 gewählt. Um eine bürgerliche Politik für die Menschen vor Ort zu vertreten, kandidieren Nicole Andres für den Wahlkreis Rendsburg-Eckernförde und Jorg Böttcher für den Wahlkreis Kiel.

Jorg Böttcher engagiert sich für eine starke Wirtschaft, insbesondere für die Belange kleiner und mittlerer Unternehmen. Neben einer vernünftigen und nachhaltigen Energiepolitik sieht der selbstständige Kaufmann im Bürokratieabbau einen starken Hebel, um den Mittelstand zu stärken. Der vielzitierte Fachkräftemangel ist ein weiteres Problem für den Wirtschaftsstandort Deutschland. „Unser Ziel ist es daher, arbeitsfähige Menschen durch passende Maßnahmen in den Arbeitsmarkt zu integrieren, anstatt sie auf das Bürgergeld zu verweisen.“, erklärt der 1958 in Korschenbroich geborene Böttcher.

„Ohne eine starke und stabile Wirtschaft können meine Kernthemen im sozialen Bereich nicht geleistet werden.“, ergänzt Nicole Andres. Die 1979 in Chemnitz geborene rechtliche Betreuerin stellt darüber hinaus die Sicherung von Leistungen für Kinder und Jugendliche, Rentner sowie Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt ihrer politischen Arbeit, ebenso die Verbesserung der Gesundheitsversorgung. „Dies gilt gerade auch für die ländlichen Räume, die ich mit meiner politischen Arbeit besonders stärken möchte“, so Andres weiter. Neben diesen sozialpolitischen Anliegen ist ihr zudem die Anwendung geltenden Rechts wichtig, gerade auch im Bereich der Asylpolitik: „Hier haben wir zu lange Verfahren und zu viele Möglichkeiten, bestehende Gesetze zu umgehen.“

Damit gehen die FREIE WÄHLER in Kiel und Rendsburg-Eckernförde mit einem starken Team in den Wahlkampf, das wirtschafts- und sozialpolitische Kompetenz vereint. „Während die Ampel-Koalition zerbrochen ist, haben wir also den Weg für eine bürgerliche & verlässliche Politik bereitet.“, sind sich beide Kandidaten einig.

Nicole Andres kandidiert zudem auf Platz 4 der FREIE WÄHLER Landesliste, Jorg Böttcher auf Listenplatz 9.